Stiftung "Erinnern Ermöglichen" fördert Kaufmännische Schulen

Medizinische Fachangestellte fahren nach Auschwitz

Pressemitteilung 30.04.2015

"Es gibt keine deutsche Identität ohne Auschwitz. Die Erinnerung an den Holocaust bleibt eine Sache aller Bürger, die in Deutschland leben." Mit diesen Worten gedachte Bundespräsident Gauck 2015 der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar vor 70 Jahren.

 
Die Medizinischen Fachangestellten der Schule setzen sich in dem Bildungsgangprojekt „Medizin im III. Reich“ mit der Rolle der Ärzte im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz auseinander. Neben der Begegnung mit den Gedenkstätten in Auschwitz und Auschwitz-Birkenau, ist auch ein Zeitzeugengespräch mit dem Lagerüberlebenden Professor Waclaw Dlugoborski geplant. Weitere Programmpunkte der Studienfahrt sind u.a. der Besuch des Hospizes in Auschwitz, das ehemaliges jüdisches Viertel Kazimierz und das Schindler Museum in Krakau.


Erfreut zeigten sich die Medizinischen Fachangestellten, die betreuenden Lehrer Conny Stermann, Reinhold Berg und Schulleiter Ulrich Manfraß. Ziel der Stiftung Erinnern Ermöglichen ist es: „Jedem Schüler, jeder Schülerin aus Nordrhein-Westfalen einen Studienaufent-halt in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau zu ermöglichen“.

 
Dazu der Leiter des Projektes, Lehrer Reinhold Berg: „Die Stiftung fördert die Auseinandersetzung mit dem Holocaust. Auschwitz steht wie kein zweiter Ort für die Menschenverachtung der damaligen Zeit. Die Unterstützung mit mehreren tausend  Euro  für die Programmkosten ist von großer Bedeutung für unser Vorhaben“.